5 Typen in deiner MTB-Gruppe
Wie du mit ihnen klar kommst und warum sie trotz Macken liebenswert sind
Bist du auch öfter in größeren MTB-Gruppen unterwegs? Dann kommen dir diese 5 Typen bestimmt bekannt vor!
Ich verrate hier meine persönlichen Erfahrungen, wie du selbst mit den größten Nörglern, Klugscheißern oder Klassenkasperln gemeinsam friedlich den Trail rocken kannst …
Und natürlich beziehen sich alle Bezeichnungen sowohl auf Männchen als auch auf Weibchen. Denn bekanntlich gibt’s ja überall “solche und solche”. ;)
Die Strategie gegen Klugscheißer: Gegenfrage! Frag den Klugscheißer aktiv um seine Meinung zu einem Thema, das dich interessiert. Er wird begeistert sein Wissen auspacken und du erhältst Gratis-Tipps von einem, der es ganz sicher ganz genau weiß …
Das Gute am Klugscheißer: Manchmal kann man von ihm tatsächlich etwas lernen …
Die Strategie gegen Streber: Aufgaben übertragen! Mach den Streber zum Verbündeten und übertrage ihm Aufgaben, wie zum Beispiel das Schlusslicht machen, ein Lokal reservieren oder jemandem anderen zu helfen.
Das Gute am Streber: Auf ihn kann man sich verlassen! Selbst wenn alle Stricke reißen, zaubert der Streber noch ein Stahlseil aus dem Rucksack.
Die Strategie gegen Nörgler: Tiefer bohren! Frag nach, was konkret den Nörgler stört oder wie steil er sich den Weg wünschen würde. Oft stecken vorangegangene Situationen, Kränkungen, private Probleme oder Leistungsdefizite hinter den Nörgeleien, die man dann gegebenenfalls in Angriff nehmen kann.
Das Gute am Nörgler: Er spricht (früh) aus, was andere oft nur denken. Je nach Ernsthaftigkeit der Nörgelei, kann man darauf eingehen, bevor es die ganze Gruppe betrifft. Denn vielleicht ist ja der Weg wirklich zu steil …
Die Strategie gegen Ego-Poser: Offene Worte im 4-Augen-Gespräch. Klag den Ego-Poser (und auch sonst niemanden) nicht vor der gesamten Gruppe an, sondern äußere deine Kritik privat und in Ich-Form: “Du, Vorname, ich fühle mich bedroht, wenn du beim Überholen so knapp an mir vorbei rast. Bitte halte nächstes Mal mehr Abstand und denk an die Steinchen, die ich sonst ins Gesicht bekomme.” Gegen eine solch klare, private Ansage ist nichts einzuwenden und der Ego-Poser kann vor der Gruppe sein Gesicht wahren.
Das Gute am Ego-Poser: Er lebt den Spaß am Biken so richtig aus. Nachmachen erwünscht, solange es nicht auf Kosten anderer geht!
Die Strategie gegen Klassenkasperl: Mitlachen, solange er/sie keine Gefährdung für die Gruppe darstellt. Und noch eine kleine Warnung: Unterschätze nie den Klassenkasperl: Nur weil er sich gern zum Deppen macht, heißt das noch lange nicht, dass er einer ist…
Das Gute am Klassenkasperl: Er sorgt für gute Launer und Lacher. Was will man mehr!
Und? Schlummert in dir vielleicht auch einer der 5 Typen? Ich bin sicher, wir tragen alle so einige “Typen” in uns und am Ende des Tages zählt eines: Die gemeinsame Leidenschaft für’s Biken!